Was läuft im Quartier? 

Abstimmung «Querung Grüze»

Am 29. November 2020 wird in der Stadt Winterthur über die Vorlage «Querung Grüze» abgestimmt. 

Über die Gleise des Bahnhofs Grüze soll eine Brücke für den Bus gebaut werden. Für die «Querung Grüze» wird ein Kredit von 59,4 Millionen Franken benötigt. Nach Abzug der Beiträge von Bund und Kanton werden für die Stadt Winterthur Kosten von rund fünf Millionen Franken entstehen. Die Stadt selber sieht die «Querung Grüze» als zentrale Voraussetzung für die Gesamtentwicklung des Gebiets Neuhegi-Grüze.

Der Stadtrat und der Grosse Gemeinderat (mit 48 zu 5 Stimmen) empfehlen, Ja zu stimmen.

(Visualisierung: Stadt Winterthur)

Virtuelle Begehung des Regenbeckens Talacker und der Trafostation

Anfang 2020 wurde beim Schulhaus Talacker das neu gebaute unterirdische Regenbecken in Betrieb genommen. Es soll verhindern, dass bei starken Gewittern schmutziges Wasser direkt in die Eulach fliesst. Das Betriebsgebäude des Regenbeckens ist als einziges Bauteil an der Oberfläche zu sehen. Viele Stadtbewohner fragen sich, was sich wohl in diesem besonderen Gebäude befindet. Weil der Tag der offenen Tür aus Sicherheitsgründen wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, hat das Tiefbauamt eine interaktive Tour vorbereitet. So können das Regenbecken sowie die Trafostation per Mausklick von zuhause aus besichtigt werden. Hier gehts zur Übersicht.


Baustelle Talwiesenstrasse: Zweite Bauetappe beginnt

Die Arbeiten der Zulaufkanäle für das Regenbecken Talacker sind im März 2020 gestartet und verlaufen nach Plan, wie das Tiefbauamt der Stadt Winterthur in einem Infoschreiben mitteilt. Ende August schlossen die Bauarbeiter die Arbeiten der Etappe 1 (gelb markiert) ab, danach nahmen sie jene der Etappe 2 (grün markiert) in Angriff. Zwischen Aprikosenweg und Baumschulstrasse werden sie in Bauetappe 2 die über 80 Jahre alte Kanalisation ersetzen. Dazu heben sie einen fünf Meter tiefen Graben aus, entfernen die alten Rohre und verlegen neue mit mehr Fassungsvermögen. Die Arbeiten dauern von Montag, 31. August, bis 18. Dezember 2020.

Weil die Schule wieder begonnen hat und die Schulwege wieder genutzt werden, gibt es im Bereich der Talwiesenstrasse, im Abschnitt Baumschulstrasse bis Aprikosenweg, eine speziell signalisierte Fussgängerführung. Da die Talwiesenstrasse schmal ist und eine Ausführung der Grabarbeiten sowie eine gleichzeitige Schulwegverbindung als hohes Unfallrisiko eingestuft werden, wird im jeweiligen Bereich der Grabarbeiten der Schulweg umgeleitet.


Der neue Spielplatz ist fertig gebaut

Lange mussten sich die Kinder im Quartier gedulden. Wochenlang schauten sie im Sommer und im Herbst den Bauarbeitern auf ihren Baggern zu, die unter dem Spielplatz Talwiesen den Zulaufkanal zum Regenbecken realisierten. Als schliesslich die Spielplatzbauer aufkreuzten, gings plötzlich schnell. Und Mitte November 2019 war es so weit: Die Bauarbeiter trugen die Abschrankungen weg, der neue Spielplatz war fertig gebaut - und strahlt seither mit der Sonne um die Wette, die sich bisweilen in der silbrigglänzenden Röhrenrutschbahn spiegelt. Von einem hohen Holzturm windet sie sich hinunter in die Tiefe - und ist damit Blickfang und Hauptattraktion in einem. Rundherum laden weitere Türme, Seile und Baumstämme zum Klettern ein.

Eine Arbeitsgruppe von engagierten Eltern aus dem Quartier hat die Gestaltung zusammen mit der Fachstelle Quartierentwicklung, Stadtgrün Winterthur und dem Spielplatzarchitekten Thomas Achermann in einem partizipativen Prozess konzipiert.


Umbau des Bahnhofs Grüze

Der Bahnhof Grüze wird für 28 Millionen Franken behindertengerecht umgebaut und erneuert. Wie der «Landbote» im August 2019 berichtete, soll beim Hauptzugang eine Wenderampe gebaut werden. Die Personenunterführung wird modernisiert, und weitere Rampen werden zu den Gleisen führen. Das Mittelperron wird barrierefrei umgestaltet. Zusätzlich müssen laut der Ausschreibung die Gleisentwässerung neu konzipiert und die Dachentwässerung angepasst werden. Gebaut wird eventuell erst im Jahr 2023. Das Projekt hat keinen direkten Zusammenhang mit der Querung Grüze, über die offenbar noch in diesem Jahr abgestimmt wird.

Seite_1_Der_Landbote_2019-08-05.pdf
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Neue Velounterführung an anderer Stelle

Die Velounterführung bei der Hegistrasse wurde neu gebaut. Über das Bauprojekt informierte im Mai 2018 die Stadt Winterthur in einer Mitteilung. Auch die Strasse «Im Link» auf der anderen Gleisseite wurde ausgebaut - teils mit Fussgänger- und Radweg - und zum Teil nach Norden verschoben. Die neue Unterführung liegt darum rund 60 Meter weiter in nordöstlicher Richtung. Sie und der neue Fussgängerweg beim Link dienen vielen Kindern aus dem Quartier Hegistrasse als Schulweg in die Schulhäuser ­Eulachpark und Neuhegi.

Zum «Landbote»-Artikel geht es hier.

Seite_5_Der_Landbote_2018-05-18.pdf

Auf dem Velo durch Oberwinterthur

Die Oberi-Velotour von Ende Mai 2019 war ein grosser Erfolg. Dank dem grossartigen Wetter haben zahlreiche Leute mitgemacht. Raffael Greminger hat über den Tag einen tollen Film gedreht. Schaut rein!

Landbote Regenbecken.pdf

Neue Lichtsignalanlage für die Talacker-Kreuzung

Wie die Stadt Winterthur Ende Januar 2019 mitteilte, soll die Frauenfelderstrasse im Abschnitt zwischen der Stadtrainbrücke und der Mündung der Talwiesenstrasse auf der Höhe Friedhof rundum erneuert werden. Für die Quartierbewohner besonders wichtig dürfte der Umstand sein, dass bei der Kreuzung Frauenfelder-/Talackerstrasse, an der sich ein Streit um die zeitweise Abschaffung des Lotsendienstes entzündet hat, eine Lichtsignalanlage geplant ist.

Darüber hinaus will die Stadt die Allee roden, später neue Bäume pflanzen und die Bushaltestellen modernisieren. Ausserdem soll die Zahl der Parkplätze von 96 auf 58 reduziert werden. Weil es sich um eine überkommunale Strasse handelt, sind die erwarteten Kosten offenbar gering. Von den geschätzten 9,2 Millionen sollen lediglich 400‘000 Franken auf die Stadtkasse fallen. Der 
«Landbote» hat am 26. Januar über das umfassende Sanierungsprojekt berichtet:

AllesneuaufderFrauenfelderstrasse2.pdf